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Man kann den Grund für eine Verspätung des Fluges herausfinden. Dafür gibt es ein paar Wege. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unter 10 Minuten wissen, was passiert ist.
Und denken Sie daran: War es ein Grund für etwas, das die Airline hätte verhindern (Technik, Crew, Planung)? Dann steht Ihnen in der EU meist eine Entschädigung bis zu 600 € zu!
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Um die Zuverlässigkeit verschiedener Infoquellen besser einschätzen zu können, hier eine kleine Übersicht:
Quelle | Genauigkeit | Tempo | Details |
Airline-App / SMS | Niedrig - Mittel | Hoch | Niedrig |
Gate-/Flughafenanzeige | Niedrig - Mittel | Hoch | Niedrig |
Airline-Personal | Hoch | Mittel | Mittel |
Flight-Tracker (FR24, FlightAware) | Hoch | Hoch | Hoch |
Fluggastrechte-Portale | Hoch | Niedrig | Hoch |
Ein Blick auf die Abflug-Anzeige: Flug verspätet. Oder schlimmer: Ausgefallen!
Doch der Grund ist hier nicht dabei. Wer wissen will, was wirklich passiert ist, muss die Anzeige hinter sich lassen und sich auf den Weg machen.

Ihre Fluggesellschaft ist verpflichtet, Sie über größere Verspätungen und Ausfälle zu informieren. Häufig geschieht das über SMS, E-Mail oder Push-Nachrichten in der Airline-App. Schauen Sie also zuerst dort nach: Oft teilt die Airline zumindest grob mit, was los ist. Typische Meldungen sind etwa „aufgrund von operational issues“ (operative Gründe), „wegen technischen Problemen“ oder „aufgrund von Wetterbedingungen“.Tipp aus der Praxis:
Checken Sie die App Ihrer Airline (falls angemeldet). Dort steht oft der Grund. Manchmal zeigt der Status genau den zuletzt eingetragenen Verspätungsgrund an.
Aber Achtung: Viele Airlines halten die Angaben bewusst vage. Häufig liest man Formulierungen wie „betrieblichen Gründen“ oder „operative Gründe“. Dahinter kann sich vieles verbergen. Vom Personalausfall bis zu technischen Problemen.
Diese Unschärfe ist kein Zufall: Bleibt der Grund im Unklaren, können Passagiere schwerer nachweisen, dass ihnen Entschädigung bei Flugverspätung und ebenfalls eine Ausgleichszahlung bei Flugausfall zusteht. Lassen Sie sich davon nicht abspeisen!
AirAdvisor hilft Ihnen bei der Einforderung von Entschädigungen bei Flugausfällen und Flugverspätungen. Denn nach dem EU-Recht 261 haben Sie einen Anspruch auf bis zu 600 €Es hat also finanzielle Vorteile, wenn Sie wissen, warum Ihr Flug nicht rechtzeitig ankommt. Das Ganze lässt sich online prüfen:Jetzt kostenlos prüfen
Ein weiterer direkter Weg ist, sofort bei der Airline nachfragen.
Dienste wie FlightRadar24, FlightAware oder RadarBox erlauben es Ihnen, Flugbewegungen in Echtzeit zu verfolgen. Hier sehen Sie z. B., ob Ihr Flugzeug vom vorherigen Umlauf verspätet aus einem anderen Ort ankam. Solche Tools zeigen oft die gesamte Verzögerungskette:
All das können indikative Hinweise auf den Verzögerungsgrund sein. Auch Websites von Flughäfen bieten Flugstatus-Informationen. Viele Airports haben Live-Flugverfolgung und Statusanzeigen, teilweise mit Angaben wie „late inbound aircraft“ (verspätete hereinkommende Maschine) oder „air traffic control delay“. Diese Webseiten sind eine gute sekundäre Quelle, um den offiziellen Flugstatus zu checken. Wenn am Flughafen beispielsweise extremes Wetter herrscht, wird oft ein Hinweis darauf veröffentlicht.
Oft, aber eben nicht immer, bekommen Sie ab einer gewissen Zeit Flugverspätung ein Papier ausgehändigt. Auf diesem Papier sollte der Grund stehen, oder zumindest als Nachweis über die Verspätung.
Die Gate-Mitarbeiter oder das Boarding-Personal wissen oft genauer Bescheid, was los ist, zumindest intern. Bitten Sie höflich, ob man Ihnen den Grund schriftlich bestätigen kann. Zumindest, wenn Ihr Flug ausfällt oder länger als 2 Stunden Verspätung hat (sogenannte Delay Confirmation Letters), kann dies hilfreich sein. Nämlich dann, wenn Sie Ihre Fluggastrechte einfordern wollen.

Ist es ein “außergewöhnlicher Umstand“ (z.B. Unwetter oder Terrorwarnung), muss die Airline keine Ausgleichszahlung leisten. Handelt es sich jedoch um ein von der Airline zu vertretendes Problem (wie ein technischer Defekt oder Personalmangel), steht Ihnen Entschädigung zu. Die Gründe sind also wichtig!
Die häufigsten Ursachen 2025 laut Eurocontrol und EASA-Reports sind:
Interessant: „Wetter“ wird von Airlines am häufigsten genannt, ist laut Daten aber nur in etwa 18 % der Fälle wirklich Hauptgrund.
Statistiken zeigen, dass in Europa zuletzt vor allem personelle Engpässe und ATC-Probleme Verspätungen verursachen. Eurocontrol berichtet, dass Personalmangel in der Flugsicherung ein wesentlicher Faktor für Verspätungen war, neben Wetter und Kapazität.
Die vermutlich häufigste Entschuldigung der Airlines (schlechtes Wetter) steht also nicht immer an erster Stelle. Natürlich gibt es Tage, da fegt ein Wintersturm übers Land und alles ist verspätet wegen Wetter. Im Jahresschnitt jedoch sind Personalknappheit, überlastete Drehkreuze und verkürzte Umlaufzeiten echte Pünktlichkeitskiller.
Ursache | Kurzbeschreibung | Außergewöhnlich? |
Wetter | Sturm, Nebel, Schnee, Aschewolke | Ja – höhere Gewalt |
Technik | Defekte, Wartung, Ersatzteile | Nein – Airline-Risiko |
Crew/Personal | Krank, verspätet, Streik | Nein – außer externe Streiks |
Bodenabläufe | Boarding, Gepäck, Tanken, Zubringer verspätet | Meist nein |
Luftraum/ATC | Slots, Fluglotsen, Sperrgebiete | Ja – außerhalb Airline-Kontrolle |
Sicherheit/Politik | Alarm, Terror, Krieg, Pandemie | Ja – höhere Gewalt |
Streiks | Bodenpersonal, Lotsen, Piloten | Teils – extern ja, intern nein |
Operative Gründe | Organisation, Umläufe, Zusammenlegung | Nein – Airline-intern |
Egal ob Sie der Airline-Aussage trauen oder nicht: Dokumentieren Sie alles, was Sie in die Finger bekommen! Machen Sie Screenshots von der Verspätungsinfo in der App, fotografieren Sie die Anzeigetafel, auf der eventuell ein Grund stand, bewahren Sie Bordkarten, Buchungsbestätigungen und E-Mails auf. Wenn der Flug gestrichen wurde, können Sie dann Entschädigung einfordern. Die Beweise helfen dabei.
Sie waren von einem Flugausfall oder einer Flugverspätung betroffen?Nutzen Sie unseren kostenlosen Entschädigungsrechner und schauen Sie, ob Sie für eine Entschädigung berechtigt sind.Jetzt online prüfen
Noch ein Punkt: Oft erhalten Passagiere auf Nachfrage von der Airline ein Schreiben, das den Grund bestätigt (gerade wenn es um Entschädigung geht). Fordern Sie so ein Entschuldigungsschreiben bzw. Verspätungsbestätigung aktiv ein. Manche Airlines haben dafür Formulare, andere schicken es formlos per Mail. Dieses Schreiben ist wichtig, denn darin legt sich die Airline auf einen Grund fest – an dem sie sich später messen lassen muss.

Sammeln Sie alles, was den Ablauf und die Kommunikation dokumentiert. Je genauer Sie dokumentieren, desto schwerer hat es die Airline, Ausreden wie „höhere Gewalt“ glaubhaft zu machen.
Wussten Sie, dass jede Verspätung im internen System der Airline mit einem Code versehen wird? Die IATA Delay Codes sind ein standardisiertes System, mit dem Airlines Gründe kategorisieren.
Zum Beispiel steht Code “31“ für “Connecting Pax“ (Warten auf Anschluss-Passagiere), “81“ für “Weather at Departure Airport“, “85“ für “Air Traffic Control“, “93“ für “Crew Duty Time Exceeded“ etc.
Diese Codes sind nicht öffentlich am Gate sichtbar, aber auf internen Reports und manchmal auf Verspätungsbestätigungen der Airlines aufgeführt.
Ihren anspruch regelt die EU-Fluggastrechte-Verordnung (EG 261/2004). Diese gilt für alle Flüge, die in der EU starten oder landen (mit EU-Airline). Sie regelt, unter welchen Bedingungen Airlines eine pauschale Entschädigung zahlen müssen. Die wichtigsten Punkte in Kürze:
Bis 1.500 km | über 3 Stunden | 250 € |
1.500 – 3.500 km | Über 3 Stunden | 400 € |
Über 3.500 km (innerhalb EU) | über 3 Stunden | 400 € (innerhalb EU) |
Über 3.500 km (EU -> außerhalb EU) | Über 4 Stunden | 600 € |
Diese Pauschalen sind gesetzlich festgelegt und werden nicht nach oben oder unten angepasst. Das heißt, auch wenn Ihr 50€-Billigflug 4 Stunden verspätet ankommt, stehen Ihnen 250 € zu. Unabhängig vom tatsächlichen Schaden
Falls Ihr Flug ganz gestrichen wurde (Annullierung), greift die Verordnung ebenfalls. Die Airline muss Ihnen Ersatzbeförderung anbieten oder den Ticketpreis erstatten. Ob Sie die Entschädigung bekommen, hängt davon ab, wann die Annullierung mitgeteilt wurde und natürlich vom Grund. Wenn Sie mehr als 14 Tage vor Abflug informiert wurden, gibt’s keine pauschale Entschädigung.
Innerhalb 14 Tagen kommt es darauf an, ob Ihnen ein akzeptabler Ersatzflug angeboten wurde (es gibt da genaue Fristen, z.B. Info 7–14 Tage vorher und Ersatzflug höchstens 2 Stunden früher/4 Stunden später usw.).
Sie haben alles probiert – aber die Airline hüllt sich in Schweigen oder gibt nur nichtssagende Antworten? Leider kein seltenes Szenario.
Nutzen Sie hierfür unseren Online-Entschädigungsrechner. Wir prüfen dann, welchen Grund bei Ihnen vorlag und schauen uns genau an, ob für Sie eine Entschädigung in Frage kommt.
Nicht immer, aber häufig übertreiben sie.
Wetter ist die einfachste Entschuldigung, um Entschädigungen zu vermeiden, weil es juristisch als „außergewöhnlicher Umstand“ gilt.
Airlines dürfen das aber nur behaupten, wenn das Wetter objektiv gefährlich war – also wenn Starts oder Landungen wirklich untersagt waren oder der Flughafen geschlossen wurde.
In der Praxis zeigt sich oft:
Sie können das leicht prüfen: Über FlightRadar24 oder Aviation Weather Center (NOAA) sehen Sie, ob zeitgleich andere Flüge dieselbe Route geflogen sind. Wenn ja, war das „Wetterproblem“ vermutlich nur eine Schutzbehauptung.
Eine erstaunlich ergiebige Quelle für Insider-Infos sind soziale Medien. Gerade auf Twitter (X), aber auch auf Facebook oder in speziellen Vielflieger-Foren berichten Menschen in Echtzeit über Geschehnisse. Suchen Sie auf Twitter nach Ihrem Flugnummer-Hashtag (z.B. #LH123 wenn Ihr Flug Lufthansa 123 ist).
Ergänzend zum obigen Tipp noch konkreter: Nutzen Sie Hashtags. Suchen Sie z.B. nach #FrankfurtAirport oder dem offiziellen Kürzel des Flughafens (z.B. #FRA für Frankfurt) zusammen mit Schlagworten wie „delay“ oder „Verspätung“. Auch Hashtags wie #flugverspätung werden manchmal von betroffenen Passagieren genutzt, die sich austauschen oder Luft machen.
Sie reichen Ihren Fall bei uns ein, wir prüfen kostenlos die Erfolgschancen und kümmern uns um den Rest. Es läuft es so, dass Sie entweder einen Teil der Entschädigung als Provision abgeben (Erfolgsmodell). Selbst bezahlen müssen Sie nichts.
Unser Portal ist seit Jahren Profi darin, Airlines zu knacken. Wenn Sie im Recht sind, stehen die Chancen wirklich gut, das Geld zu bekommen, sogar wenn die Airline sich zuerst querstelltDie Gründe für eine Entschädigung kennen Sie nun. Selbst prüfen können Sie das auch:Jetzt Entschädigungshöhe online prüfen
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