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Sei es für die Kostenabrechnung einer Geschäftsreise, einen Entschädigungsanspruch bei Flugärger oder aus anderen Gründen.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie vergangene Flüge suchen & finden — und was es dabei zu beachten gibt.
Ihr E-Mail-Postfach ist oft der beste Reisearchivar. Dort schlummern Ticketbestätigungen, Bordkarten und alle wichtigen Flugdaten vergangener Flüge.
Kommen wir nun zur praktischen Anleitung, wie Sie bei der Recherche nach alten Flügen am besten vorgehen. Die Methoden kennen Sie nun - hier Schritt-für-Schritt:
Je nachdem, was Sie bereits versucht haben, können verschiedene Methoden für Sie passend sein. Anwendung von Tools, Nummer wählen oder einige Tricks anwenden.
Der vielleicht naheliegendste Ansatz: Fragen Sie direkt bei der Airline nach. Gerade wenn der Flug schon länger zurückliegt und Sie keine Unterlagen mehr haben, können die Daten beim Anbieter selbst oft noch abgerufen werden. Jede Fluggesellschaft hat hier ihre eigenen Prozesse.
Einige haben Tools auf Ihrer Webseite mit der persönlichen Flughistorie. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie beim Buchen angemeldet waren bzw. die Vielfliegernummer hinterlegt war. Ansonsten direkt die Airline anrufen.

Viele Reisende nutzen heute Vermittler-Websites wie Skyscanner, Kayak, Expedia, Opodo, Booking.com (für Flug+Hotel-Pakete) oder ähnliche Dienste, um Flüge zu buchen. Haben Sie Ihre Reise darüber gebucht? Dann versuchen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse einzuloggen. Falls Sie das Passwort nicht mehr haben, kann man dieses zurücksetzen. In fast allen Buchungsplattformen werden die vergangenen Flüge gespeichert. Geht es um eine Flu
In den meisten Fällen ist dies der schnellste und erfolgreichste Weg: eine gründliche Suche im eigenen E-Mail-Postfach. Denn heutzutage läuft fast jede Flugbuchung elektronisch – Buchungsbestätigungen, E-Tickets, Boardingpässe werden per Mail verschickt. Wenn Sie diese nicht bewusst gelöscht haben, schlummern die Daten wahrscheinlich noch irgendwo in Ihrem Mail-Archiv. So gehen Sie vor.
Verwenden Sie die Suchfunktion Ihrer Mail-App. Gute Suchbegriffe sind der Name der Airline (z. B. „Lufthansa“), der Buchungsanbieter („Opodo“), aber auch der Abflug- oder Zielort („Berlin“ oder „New York“). Oft stehen Flughafencodes (z. B. FRA für Frankfurt) in den Mails, auch das kann ein Suchansatz sein.
Selbst wenn Sie keine Unterlagen mehr haben, lassen sich viele Fluginformationen über Tracking-Dienste rekonstruieren. Dienste wie FlightRadar24, FlightAware, Plane Finder, Flightera und ähnliche wurden zwar primär entwickelt, um Live-Flüge zu verfolgen, sie bieten heute aber auch historische Daten an. Das kann helfen, wenn Sie zumindest irgendeinen Anhaltspunkt haben (Flugnummer, Datum oder Route). Folgende Ansätze gibt es:
Was Tracker nicht liefern
Bedenken Sie, dass Flug-Tracker keine persönlichen Daten anzeigen. Sie erfahren also nicht, ob Sie auf dem Flug waren oder welche Sitznummer Sie hatten. Es geht rein um den Flug als solchen. Für Entschädigungsansprüche bei Flugverspätungen reicht das oft aus (Hauptsache, man hat schwarz auf weiß, dass z. B. Flug XY 3 Stunden Verspätung hatte).

Manchmal sind es die guten alten Dokumente, die weiterhelfen. Schauen Sie doch mal in folgende Quellen. Denn was offline vielleicht verstaubt in Schubladen liegt, kann im Ernstfall sehr nützlich sein:
Unsere besten Lesetipps für Reisende:
Auch das können Sie über Tracker herausfinden. Geben Sie die Flugnummer und das Datum bei Flightradar24 oder Flightera ein – letztere zeigt z. B. die „ursprünglich geplante“ und „tatsächliche“ Abflug-/Ankunftszeit an
Wenn ein Flug ausfiel, steht oft „cancelled“ dabei. Flightradar24 markiert gestrichene Flüge eventuell und zeigt gar keine Zeiten an. Sie können auch schauen, ob Sie noch die Flugstrecke an Folgetagen finden. Ist an Ihrem Datum kein Datensatz da, aber an anderen schon, könnte das auf einen Ausfall hindeuten.
Im Zweifel bestätigt die Airline auf Anfrage, ob ein bestimmter Flug annulliert wurde.
Prüfen Sie auch hier alte E-Mails oder SMS der Airline. Airlines senden gewöhnlich Benachrichtigungen bei Flugausfall.
Flugdaten wie Nummer, Datum, Zeiten und sogar Verspätungen lassen sich auch im Nachhinein noch gut feststellen. Personenbezogene Details wie Sitzplätze oder Passagierlisten sind hingegen schwer bis gar nicht zu bekommen, wenn Sie sie nicht selbst gesichert haben. Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie auf die Suche gehen:
Auffindbar (meist) | Nicht auffindbar (meist) | |
Flugnummer & Strecke | E-Mails, Airline, Tracker | – |
Datum & geplante Zeiten | Bestätigung, Passstempel | – |
Tatsächliche Zeiten | Flightradar24 (2 Jahre) | Älter als 2 Jahre |
Buchungsbestätigung | Airline / Reisebüro | – |
Ticketnummer | In Bestätigung | – |
Verspätung/Ausfall | AirAdvisor (bis 3 J.) | Nach 3 Jahren schwer |
Sitzplatznummer | Nur Bordkarte / FF-Historie | Nachträglich kaum |
Mitreisende | Nur eigene Buchung | Andere Passagiere (Datenschutz) |
Sehr alte Flugdaten | Kaum (unter 10 J.) | Meist gelöscht |
Dafür nutzen Sie am besten die erwähnten Flight-Tracking-Websites. Dienste wie FlightRadar24 oder FlightAware erlauben es, einen Flug nach Nummer und Datum zu suchen und zeigen dann die tatsächlich registrierten Abflug- und Ankunftszeiten an. Zusätzlich bieten manche Airlines auf ihrer Website ein Archiv für Flugstatus an. Dort können Sie für die letzten Tage (manchmal Wochen) zurückschauen, ob ein bestimmter Flug pünktlich war oder Verspätung hatte
Wenn Sie vermuten, dass Ihr Flug annulliert wurde (aber Sie sind unsicher, weil es lange her ist), gibt es mehrere Möglichkeiten: Durchsuchen Sie Ihre E-Mails nach Mitteilungen der Airline über eine Annullierung, denn gewöhnlich werden Sie per Mail oder SMS informiert. Finden Sie nichts, nutzen Sie einen Flug-Tracker. Geben Sie dort alle Daten ein, die Ihnen noch einfallen.
Airlines müssen sich an Datenschutz- und andere gesetzliche Vorgaben halten. In der EU schreibt die PNR-Richtlinie vor, dass Passagierdaten 5 Jahre gespeichert werden, wobei nach 6 Monaten die personenbezogenen Daten anonymisiert (maskiert) werden.
Das heißt, wesentliche Flugdaten existieren in den Systemen noch 5 Jahre, aber nach dem ersten halben Jahr ohne direkt identifizierende Merkmale. Viele Airlines bewahren Buchungsdaten aus geschäftlichen Gründen auch etwas länger auf. Häufig ist dann von 7 Jahren die Rede, teils wegen steuerlicher Aufbewahrungsfriste

Das wird, ehrlich gesagt, sehr schwierig. Die meisten digitalen Systeme reichen nicht so weit zurück für Endnutzer. Wenn Sie selbst keine Unterlagen mehr haben, stehen die Chancen schlecht. Airlines löschen oder archivieren personenbezogene Daten in der Regel nach wenigen Jahren (siehe oben). Ein Flug von z. B. 2010 wäre heute außerhalb aller Aufbewahrungsfristen. Vielleicht besitzen Sie noch den alten Reisepass mit Stempeln oder irgend einen Reiseplan von damals.
Bordkarten werden nicht zentral für Kunden archiviert; ohne eigene Ablage gibt es selten eine Kopie. Prüfen Sie deshalb zuerst Ihre E-Mails (PDF/Wallet-Pass, Check-in-Mail), Ihre Cloud-Ordner, die Foto-Mediathek (Foto/Screenshot der mobilen Bordkarte) und Apps wie TripIt.
Wenn Sie die Bordkarte nicht mehr finden, kann die Airline zwar Ihre Beförderung bestätigen (z. B. per Buchungsbestätigung oder Teilnahmebestätigung), gibt die Sitzplatznummer jedoch nicht zuverlässig heraus. Für Nachweise genügt in der Praxis meist Ticket-/Buchungsbestätigung plus objektive Flugdaten (Ankunftszeit/Verspätung über Flight-Tracker).
Als Beförderungsrecht ist ein Ticket nach dem geplanten Abflug verbraucht oder gemäß Tarifbedingungen verfallen; Erstattungs- oder Ausgleichsansprüche unterliegen nationalen Verjährungsfristen (z. B. vielfach drei Jahre). Die Daten zum Ticket bleiben bei Airlines nur begrenzte Zeit abrufbar (typisch 5–7 Jahre, teils früher maskiert), danach wird der Zugriff schwierig.
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Keine Bewertung
Entschädigungsrechner für Flüge:
In nur 3 Minuten prüfen, ob Sie Anspruch auf Entschädigung für Flugverspätungen haben.Automatischer Schutz. Keine Anträge. Kein Warten.

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